OBS IRIS Merlin
english francais deutsch

IRIS 2004-10:Extra

Frankreich-"ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien"

Filmkoproduktionsabkommen zwischen Frankreich und Mazedonien

print add to caddie Word File PDF File

Britta Probol

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

Am 27. Oktober 1975 haben Frankreich und Jugoslawien ein filmwirtschaftliches Abkommen unterzeichnet, das am 21. September 1977 in Kraft getreten ist. Es ersetzte das Abkommen vom 7. Juli 1954.

Nach dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens hat Frankreich mit Mazedonien als Nachfolgestaat die Weitergeltung des Abkommens vereinbart.

Regisseure, Techniker und Darsteller der Gemeinschaftsproduktion müssen die französische bzw. mazedonische Staatsbürgerschaft besitzen oder in Frankreich ansässig sein. Multilaterale Gemeinschaftsproduktionen mit Herstellern aus Drittländern, mit denen Frankreich oder Mazedonien durch Koproduktionsabkommen verbunden sind, sind möglich.

Der finanzielle Beitrag eines Filmherstellers muss mindestens 30 % der Herstellungskosten des Films betragen, ausnahmsweise genügen auch 20 %.

Nähere Informationen erteilen:

- Centre national de la cinématographie - Direction financière et juridique - Service juridique

http://www.cnc.fr/index_dyn.htm?h_infos_pratiques/r2/ssrub1/p1_d1_textes.htm

Referenzen
Accord cinématographique franco-yougoslave, signé à Belgrade le 27 octobre 1975 - Décret n° 77-973 du 22 août 1977 (J.O. 28 août 1977) FR
 http://merlin.obs.coe.int/redirect.php?id=9381
 
  Filmkoproduktionsabkommen zwischen Frankreich und Mazedonien, 10/1975